Text: Simon Leitner • Fotos: Gerhard Berger

Helmut Schernthaner

Augenoptikermeister

Bereits seit über 20 Jahren ist Helmut Schernthaner bei Miller tätig, wo er eine eigene Spezialabteilung für die Anpassung vergrößernder Sehhilfen führt. In dieser Eigenschaft hilft der 48-jährige Optikermeister unter anderem Menschen mit bleibenden Sehbehin­derungen dabei, wieder besser sehen und somit ihren Alltag leichter bewältigen zu können.

Du bist Experte für vergrößernde Sehhilfen. Was genau versteht man darunter?
Es handelt sich dabei um speziell angepasste Brillen, auch Lupenbrillen genannt, die, wie der Name bereits verrät, ein vergrößerndes Sehen ermöglichen. Das ist etwa für Ärzte, Chirurgen und Techniker wichtig, vor allem aber für Menschen, die aufgrund einer Augenerkrankung Schwierigkeiten mit dem Sehen haben.

Wie würdest du deine Arbeit mit sehbehinderten Menschen beschreiben?
Zum einen als sehr herausfordernd, weil die Erwartungshaltung der Betroffenen meist sehr, manchmal vielleicht sogar zu hoch ist; zum anderen aber auch als spannend und befriedigend, wenn man es etwa schafft, dass ein Kunde, der an einer bleibenden Sehschwäche leidet, wieder selbstständig lesen kann. Die Steigerung der Lebensqualität ist ein erklärtes Ziel meiner Tätigkeit.

Welche Ratschläge würdest du angehenden Augenop­tikern geben?
Sie sollen sich auf jeden Fall für das Thema Optik begeistern und wissbegierig sein, handwerkliches Geschick und auch soziale Kompetenzen mitbringen, da man in unserem Beruf viel mit Menschen arbeitet. Die Ausbildung selbst ist jedenfalls sehr breit, geht von traditioneller Augen- und technischer Optik bis hin zur Brillenglastechno­logie und Brillenfassungs­er­zeugung. Da ist sicher für jeden etwas dabei.

Das wünsche ich Miller zum Jubiläum:

"Weiterhin viel Gespür, Mut und Weitblick bei der Führung des Unternehmens für die nächsten 150 Jahre!"

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